Letzte Woche waren Andreas und ich in Paris. Natürlich nicht zum Spaß, sondern um auf der bekannten Wäschemesse „Salon international de la Lingerie“ SINFIVE dem Fachpublikum zu präsentieren. Insgesamt wurden 22.000 Besucher erwartet, die auf über 580 Aussteller, hauptsächlich aus dem Bereich Wäsche, gespannt waren.
Schon allein die Vorbereitungen für die Messe waren sehr aufregend. Juliane, die im Vorfeld schon alles arrangiert hatte, befand sich zum Abfahrtszeitpunkt im schönen exotischen Thailand und Katja die eigentlich mit Andreas nach Paris fahren wollte hatte eine böse Erkältung erwischt und sie lag mit Fieber im Bett. Aus diesem Grund musste ich einspringen. Andreas uns ich sind mit einem kleinen Transporter nach Paris gefahren, da wir die ganzen Produkte und sämtliches Equipment mitnehmen mussten. Nach 8 Stunden Fahrt kamen wir dann auf dem riesigen Messegelände an und bauten bis Nachts um 1 unseren Stand auf. Nach wenigen Stunden Schlaf standen wir dann schon wieder auf unserem Stand und arrangierten die letzten Ausstellungsprodukte und bestückten die Vibratoren mit Batterien. Dann ging es auch schon los.
Unser Stand befand sich in einem Bereich, der sich „Spicy Boutique“ nannte, in dem neben den ausgestellten, meist doch schon gewagten, Dessous auch andere Liebesspielzeugmarken wie z.B. Goldfrau aus Australien und Jimmyjane vertreten waren. Gleich neben uns befand sich der Stand von Bijoux Indiscrets, die dort ihre Produkte präsentierten.
Das Publikum der Messe war wirklich bunt gemischt. Neben vielen Franzosen waren Spanier, Belgier, Britten usw. an unserem Stand vertreten. Viele deutsche Besucher hatten wir leider nicht, was wahrscheinlich daran liegt, dass schon am 10.-12. Februar die Body Look, das deutsche Pendant zur „Salon international de la Lingerie“, in Düsseldorf statt findet. Alles in allem waren die Besucher noch etwas zurück haltend und es gab viele erstaunte Gesichter, die über die SINFIVE-Produkte und andere Liebesspielzeuge schmunzelten.
Gott sei Dank hat uns Karin, eine Freundin von mir, auf der Messe mit ihren Französischkenntnissen unterstützt. Die Schulzeit ist eben doch schon seeehr lange her und es hat einfach nicht funktioniert die französischen Wortfetzen, die in unseren Köpfen noch vorhanden waren wieder zu richtigen Sätzen zusammen zu fügen. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Karin, die sich so kurzfristig und spontan Zeit für uns genommen hat.
Am ersten Abend nach der Messe, hat uns Chris der Brandmanager von Jimmyjane in eines der bekanntesten In-Restaurants in Paris entführt. Nach dem wir eine halbe Stunde auf ein Taxi gewartet hatten, nahmen wir letztlich doch die Metro und um schneller am Restaurant anzukommen, nahmen wir eine Abkürzung durch das Ritz – ja das Ritz, das legendäre Luxushotel – sehr imposant. Aber das Restaurant war auch nicht ohne – die Buddah Bar. Im inneren Restaurantbereich befand sich ein ca. 6-7 Meter hoher Buddah und es war so gut besucht, dass wir natürlich keinen Tisch mehr bekommen haben. Die nette Dame an der „Rezeption“ hat uns dann in den Barbereich gebeten, in dem wir Sushi essen konnten und uns mit einem Bier (für unglaubliche 12 Euro) für den anstrengenden Tag belohnen konnten. Das asiatische Flair hat uns natürlich gleich an Juliane denken lassen, die zu diesem Zeitpunkt sicherlich gerade am Strand lag oder auf einem Trip durch den Dschungel war
Am Montag ging es dann nach vier anstrengenden, spannenden und teilweise auch ungewöhnlichen Messetagen zurück nach Bremen. Wir sind schon gespannt auf die nächste Messe und was uns dann dort erwartet.

