Wie die aufmerksamen Blogleser sicherlich unserem Blog entnehmen konnten, habe ich das letzte halbe Jahr damit verbracht mein Studium mit meiner Diplomarbeit abzuschließen. Nach 5 Jahren an der Hochschule Pforzheim und einem Zwischenstopp in Glasgow (Glasgow Caledonian University) fehlte mir NUR noch diese abschließende Arbeit, die zum Ausdruck bringen soll, was ich in meinem Studium gelernt habe und die als Beweis dient, dass ich wissenschaftlich arbeiten kann und somit auch wirklich den Titel Diplom Betriebswirtin verdient habe.
Das Thema meiner Diplomarbeit lautete „Integrierte Marketing Kommunikation am Beispiel der Marke SINFIVE“. Hört sich sehr theoretisch an – ist es auch. Na ja, zum größten Teil. Zu Beginn hatte ich natürlich nicht viel Ahnung, worum es sich genau bei Integrierter Marketing Kommunikation handelt und da ich bisher auch nur Erfahrungen in anderen Branchen sammeln konnte, wusste ich auch nicht, wie genau die Marketingstrukturen für den Bereich Liebesspielzeuge aussehen. Darum stand am Anfang der Arbeit eine Ausführliche Markt-, Umfeld- und Unternehmensanalyse, auf denen spätere Strategien und Ansätze zur Umsetzung des Marketings aufbauen. Integrierte Marketing Kommunikation, so habe ich das jetzt gelernt, ist die Abstimmung des gesamten Marketings, also die Produkte, die Preise, der Vertrieb und die Kommunikation, um ein einheitliches Markenbild in den Köpfen der Konsumenten zu schaffen. Theoretisch hört sich das eigentlich ganz einfach an, aber es bedarf einer umfangreichen Festlegung von strategischen Wegen und Umsetzungsrichtlinien. Neben dem Theoretischen Teil gehörte auch eine Beschreibung einer integrierten Werbekampagne für das Jahr 2008 zu meiner Arbeit – man darf also noch gespannt sein, was dieses Jahr noch alles so mit der Marke SINFIVE passieren wird.
Insgesamt hat die Diplomarbeit einen Umfang von über 100 Seiten und soll uns in Zukunft helfen SINFIVE zu etablieren im Bereich Liebesspielzeug eine Marke zu schaffen, die für Qualität, Hochwertigkeit und Ästhetik steht.
Viele Fragen sich sicherlich, was meine Professoren zu diesem doch sehr außergewöhnlichen Thema meiner Diplomarbeit gesagt haben und welche Reaktionen darauf kamen. Natürlich waren sie sehr überrascht, da es ja nicht sehr oft vorkommt, dass ein Student mit einer Firma zusammenarbeitet, die sich mit der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Liebesspielzeug beschäftigt. Aber ich bin mir sicher, dass eine Arbeit über solche Produkte sicherlich eine angenehme Abwechslung im Gegensatz zu den üblichen Themen und Unternehmenskooperationen darstellt.
Mal sehen, was mein Professor dazu sagt, wenn er sie komplett gelesen hat und welche Note ich dafür bekomme…