Gestern nachmittag hatte ich einen Termin. Um 15:30 Uhr englischer Zeit (was bedeutet 16:30 Uhr unserer Zeit) wollte Rob mich anrufen um ein tolles Telefoninterview durchzuführen. Und wie sollte es anders sein? Das Gespräch sollt live on air stattfinden. Manchmal mag ich meinen Job mehr, manchmal weniger. Rob war wenigstens so nett und hat mir vorab die Fragen gesende, so konnte ich mich ein wenig vorbereiten. Insgesamt 5 Fragen über unsere Produkte und den Markt an sich.

InterviewInterview

16:25. Mein Telefon klingelt, der Puls geht hoch, der Mund wir trocken. Ich nehme den Hörer und melde mich. Und wer wars? Mein liebster Kollege Matze, der mich mal eben ein wenig ärgern wollte. Toll, jetzt bin ich noch aufgeregter. Und nur wenige Minuten später klingelt das Telefon wieder. Es ist Rob. Ich verziehe mich in unsere Mini-Küche, da ist es bei geschlossener Tür am ruhigsten. Änki funktioniert unsere Küche gleich zu einem Studio um und sorgt für eine eindeutige Beschriftung.

Rob hat ein paar Probleme in der Technik und fragt mich, ob ich ihn anrufen kann. Klar, mach ich. Er gibt mir die Telefonnumer durch und ich rufe ihn gleich zurück. Es nimmt keiner ab. Ich versuche es drei mal und habe schon die Hoffnung, dass Rob keine Lust mehr hat und dann klingelt mein Telefon erneut. Es ist Rob. Ich sage ihm, dass keiner meinen Anruf entgegengenommen hat. Wir vergleichen die Telefonnummer und versuchen es erneut. Diesmal nimmt Rob sofort den Hörer ab. Leider verstehe ich ihn kaum. Es ist so als, würde er ganz leise flüstern. Es ist wirklich anstrengend ihn zu verstehen. Er vertröstet mich eine paar Minuten und bastelt mit einem Techniker an der Verständigung. Leider wir Rob nicht lauter, dafür höre ich mich jetzt mit Wiederhall, als würd eich in eine Blechtrommel sprechen. Großes Kino. Egal, Augen zu und durch. Nutzt ja nichts.

16:35. Das Interview beginnt. Rob spricht eine wirklich tolle Einleitung zu unseren Produkten und dann kommt die erste Frage. Ich bin ja zum Glück vorbereitet und es läuft ganz gut. Die zweite Frage verstehe ich akustisch nicht. Egal. Gar nicht blöd nachfragen, einfach was erzählen. Ich stelle die Vorzüge unserer Produkte da. Die nächste Frage verstehe ich auch nicht und von daher führe ich mein Thema einfach fort. Langsam wirds akustisch besser. Aber es ist immer noch anstrengend. Rob fragt mich nach unserem Beststeller. Ich erkläre ihm, dass der insigno ein begehrtes Produkt ist und das unter anderem an dem Umlaufenden Liliendekor liegt. Leider versteht er meinen Vergleich des Liliendekors mit Noppen bei einem Kondom verstanden hat, vergeht einige Zeit.

15 Minuten später ist alles vorbei. Ich bin erleichtert und glaube, so schlecht gar nicht gewesen zu sein.

Sobald das Podcast verfügbar ist, zeigen wir es euch hier gerne.

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Anja said, Februar 22nd, 2008 at 5:42

Das klingt ein wenig nach einem Alptraum, der immer schlimmer wird. Ich glaube, ich hätte irgendwann einfach aufgelegt…

Grüße,
Anja

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