Mitte letzter Woche haben wir uns mit einem Redakteur eines Fachmagazins getroffen um unsere Produktionsstätten zu besuchen. Einen ähnlichen Ansatz gab es im Februar schon mal im l.mag zu lesen.
Gegen halb zehn traf der Redakteur bei uns in der Hafenstraße ein. Wir, Florian und ich, haben gleich unsere Sachen gepackt und uns auf den Weg gemacht. Zuerst ging es Richtung Süden. Nach ca. einer dreiviertel Stunde erreichten wir ein Unternehmen, welches uns in Sachen Elektronik seit Anfang an begleitet. Das Unternehmen fertigt unsere Platinen, bestückt diese mit Tipptasten, konfektioniert den Motor hinzu, leget alles in ein Kernteil und montiert am Ende das Kernteil, die Hülle und das Beatteriefach miteinander. Der Vibrator wird hier quasi fertiggestellt.
Der Redakteur machte jede Menge Fotos, stellte seine Fragen und nach ca. eine Stunde ging es auch schon wieder weiter. Wir fuhren bei strahlendem Sonnensein über Land und genossen die herrliche Aussicht. Der Vorteil am Norden ist, dass man Kilometer weit guckten kann. Vorbei an Reed gedeckten Häusern, Bauernhöfen, Kühen, satten grünen Wiesen und leuchtend gelben Rapsfeldern kamen wir irgendwann in Varel an die Fähre. Dort setzen wir über um noch wenige Kilometer zu unserem zweiten Lieferanten zu fahren. In der chronologischen Reihenfolge liegt dieser Schritt vor der Montage, aber das ist ja für den Ablauf einer Reportage nicht ganz so wichtig.
Wir bekamen einen sehr detaillierten Einblick in ein Spritzgussunternehmen und unser Lieferant stand dem Redakteur Frage und Antwort. Vom körnigen Granulat bis hin zum fertigen Batteriefach in nur wenigen Sekunden. Und das bei Bedarf 24 Stunden am Tag. Schon faszinierend, was man mit Granulat so alles fertigen kann. Und ganz besonders hervorzuheben ist, dass bei uns jeder Fehlproduzierte Schnipsel dem Produktionskreislauf wieder zugeführt werden kann. Abfälle aus Einspritzkanälen werden also wiederverwertet.
Nach einer gemütlichen Mittagspause in der Sonne, einem leckeren Sandwich und einem anregendem Gespräch mit dem Redakteur ging es weiter zur Firma Soller, wo am Ende das fertige Produkt verpackt und versendet wird. Wir haben uns die Verpackungsstraße angesehen, bei der viele fleißige und flinke Hände damit beschäftigt sind, unsere Vibratoren in eine Tiefziehteil zu legen, die nötigen Informationen dazu packen, ein Seidenpapier einlegen, den Schuber drüber stülpen und dann alles an den Versand abzugeben. Karton zu und fertig.
Danke an dieser Stelle an die tolle Unterstützung unserer Lieferanten. Wer Fragen hat, kann sich gerne bei uns melden.













