…und Andreas und ich fuhren nach Warschau. Aber so wollte ich meinen Bericht ja eigentlich gar nicht anfangen.
Ein kleines gruenes Maennchen fliegt nach Frankreich und sagt: “Ich bin das kleine gruene Maennchen vom Mars und tue alles in meinen Eimer was ich kriegen kann.” Fliegt es nach Amerika und sagt:”Ich bin das kleine grüne Männchen und tue alles in meinen Eimer was ich kriegen kann.” Fliegt es nach Deutschland und sagt:”Ich bin das kleine grüne Männchen und tue alles in meinen Eimer was ich kriegen kann.” Fliegt es nach Polen und sagt:”Ich bin das kleine grüne Männchen und WO IS MEIN GRÜNER EIMER???”
Gut, ich gebe zu, der Witz ist lustiger, wenn man ihn erzählt bekommt. Wer uns kennt, weiß, dass im Vorfeld zu unserer Polenreise dieser Witz das ein oder andere Mal im Büro erzählt wurde. Hätten wir einen grünen Eimer zur Hand gehabt, wir hätten ihn mit auf unsere Reise genommen – so sind wir ohne nach Polen aufgebrochen.
Aber warum sind wir nach Polen gefahren fragt ihr euch? Andreas führt bereits seit mehreren Wochen Gespräche mit einem polnischen Großhändler. Und dieser hatte vergangene Woche eine Hausmesse. Zu dieser Hausmesse veranstaltet der Großhändler auch immer eine Party zu der wir eingeladen waren. Dort sollten wir die Möglichkeit bekommen unsere Beziehungen zu den Osteuropäischen Ländern zu festigen und auch ganz neue Kontakte zu knüpfen.
Wir sind mit dem Auto gefahren, weil es von Bremen aus leider keine günstigen Flüge gibt, die einem einen Zeitvorteil bringen. 1000 Kilometer. Andreas und ich waren guter Dinge. Die Hinfahrt fing schon in Deutschland mit Stau an und zog sich dann zwölf Stunden in die Länge. Ziemlich fertig kamen wir am frühen Abend in Warschau an. Schnell machten wir uns ein wenig frisch und gingen dann auf die Party. In DEM Hotel am Platz war ein Saal für die Party hergerichtet worden. Es gab eine Band, ein uppigs Buffet und viele nette Menschen. Wir haben viel beobachtet und gesprochen und sind zu später Stunde in unsere Hotelzimmer zurückgekehrt.
Gerne hätte ich mir Warschau noch angesehen, doch am nächsten Tag ging es morgens direkt nach Detuschland zurück – ich hatte private Verpflichtungen in Bremen. Zurück haben wir auch nur acht Stunden gebraucht. Und mit dem Bau der Autobahn A2 von Warschau nach Berlin werden Tripps nach Polen zukünftig immer einfacher. Und spätestens zur EM ist es nach Warschau nur noch ein Katzensprung. Ich habe mich mit ein paar Broken Polnisch über Wasser gehalten: ein dzien dobry (Guten Tag), do widzenia (Auf Wiedersehen), dziekuje (Danke) und prosze (bitte) erfreute die polinischen Landsleute und kam bei der Mautstation super an…:-)
Natürlich haben wir den Kollegen im Büro auch was mitgebracht. Eine polnische Milka-Spezialität “Mleczko” mit Vanille- und Schokoladengeschmack. Lecker und schon fas alle….:-)
Fazit zu Warschau: wir haben gute Gespräche geführt und eine realtiv nette Fahrt gehabt. Was ich mal wieder feststellen musst ist, dass eine Reise in eine fremendes Land neue Impulse bringt und den Kopf frei macht. Auch wenn man während der Fahrt die Zeit nutzt, Dinge zu besprechen.