Im Dezember haben wir zusammen mit dem STUZ aus Mainz einen SINFIVE Vibrator verlost. Dazu mussten die Leser schreiben, warum ausgerechnet sie den Vibrator gewinnen sollten. Und natürich wollen wir euch die Gewinnergeschichte nicht vorenthalten.
Meinen ersten Vibrator bekam ich von Berit Geschenkt. Damals war ich 21 und konnte nicht sehr viel mit ihm anfangen. Erst im Laufe einiger Jahre fand ich heraus, was man lustiges mit ihm anstellen konnte. Dieser erste Vibrator war ziemlich schlicht und, wie soll ich sagen, er fühlte sich etwas unorganisch an. Geradezu kalt, glatt, nicht besonders griffig, dafür hatte er ein schickes Leopraden Design. Berit, die Gute, ist eine von den Menschen, die dazu neigt anderen das zu schenken, was sie sich selber wünscht. Das verstand ich damals noch nicht. Aber, wenn man bedenkt, dass sie nicht nur mich, sondern auch ihren sonstigen weiblichen Bekanntenkreis mit einem Vibrator versorgte, kann man sich vorstellen, wie groß ihr eigener Wunsch nach einem gewesen sein muss. Das ist heute schon fast zehn Jahre her. In diesem, jetzt vergangenen, Sommer ereilte mich nun ein unabwendbares Schicksal: Der dreißigste Geburtstag.
Dreißig, Singel und immer noch am studieren. Ratet, was ich von Berit geschenkt bekam. Einen absoluten super Vibrator! Meine Güte, was für ein Teil. Er fühlt sich extrem gut an, hat eine sehr angenehme Oberfläche, lustige Noppen, eine Vibrationsfunktion, von der jeder Penisbesitzer nur Träumen kann und diese quitschend pinke Farbe find ich auch ganz toll! Beinhahe könnte man sich fragen, wozu überhaupt noch Sex mit Männern. Alles in allem also eine super Sache und ich freute mich tierisch. Nun ist es aber so, dass auch dieses mal der geschenkte Vibrator ein Ausdruck von Berits eigenem großen Wunsch nach einem war. Und dieses mal hielt sie damit auch nicht hinterm Berg sondern machte es sehr, sehr deutlich:”Toll, nicht? So ein Vibrator, ich werde im Oktober übrigens auch dreißig und bin Singel.” Ich verstand, und so wurde Berit also im Oktober dreißig. Jedoch, ich schaffte es lediglich ihr einen Gutschein und das Versprechen zu schenken, igendwann bekommst Du von mir den Vibrator. Man glaubt gar nicht, wie teuer die Teile sind. Besonders, wenn es sich um so ein Superding handelt. Und so muss ich zu meiner eigenen
Scham gestehen, dass Berit bis heute auf ihr Geschenk wartet, weil mir das nötige Geld fehlt (und vielleicht auch ein bisschen, weil ich noch nie was im Internet bestellt habe und das auch so schnell nicht
hinkriegen werde). Arme Berit! Und armes ich, denn es nagt schon sehr an mir, ihr diesen sehnlichen
Wunsch noch nicht erfüllt zu haben. Wenn Ihr, die Stuz-Redaktion, nun also dafür sorgen würdet, dass Berit
unter ihrem Weihnachtsbaum einen Vibrator liegen hätte, dann hättet Ihr praktisch zwei sehr große Wünsche auf einmal erfüllt: Erstens Berits Wunsch nach einem Vibrator und zweitens meinen Wunsch ihr einen
zu schenken. Das wäre doch toll, findet Ihr nicht? Ich hoffe, diese kleine Geschichte überzeugt Euch davon.
Uns hat diese Geschichte auch überzeugt. Wir hoffen nun allerdings, dass Berit gefallen an ihrem Vibrator findet. Vielleicht hat sie ja sogar Lust, uns davon zu berichten? Das würde uns natürlich freuen….